Hildegard von Reuter (55), Vorstandsvorsitzende einer mittelständischen Bank in München, und Herbert Brunner (45), Inhaber eines IT-Dienstleisters im Allgäu, waren zu Gast beim diesjährigen Netzwerktag des Instituts persönlichkeit+ethik am 21. September 2018 – wenngleich nur virtuell: Es gibt die beiden nicht in der Realität, wohl aber als agile „Personae“. Wir haben sie in schneller Gruppenarbeit als mögliche Zielkunden für Berater*innen aus dem p+e-Netzwerk erschaffen, eben mit der Methode der Persona-Bildung. Unser Fokus lag bei diesem Netzwerktag auf agilen Methoden und Haltungen: Wie geht agil? Was setzt agiles Vorgehen an Kultur voraus, wie verändert es Kultur? Was davon passt für Systemiker*innen? Wo können wir zu agilen Transformationen beitragen?

Felix Doll von der N-ERGIE aus Nürnberg, dort zuständig für agiles Projektmanagement und Innovation, gab uns einen komprimierten Einblick in agile Methoden. Er ließ uns die genannten Personae erstellen, mit farbigen Bällen im Garten der Kapuzinergasse Scrum einüben, vermittelte umfassende Einsichten in agiles Vorgehen – und ließ uns Raum und Zeit für Dialoge, für Transfers zwischen systemischen und agilen Welten.

Zwei Einsichten: Getrieben von der digitalen Transformation etablieren agile Methoden ein Set an Haltungen, das auch Systemiker*innen vertraut ist: flexibles Vorgehen mit Hypothesen und Loops, Etablieren von hierarchiefreien Räumen. Gleichzeitig lohnt es, sich als Systemiker*innen neugierig auf die agile Welt einzulassen: Wie schnell und fragmentarisch da gearbeitet wird, wie hierarchiefrei und rollenklar, wie sich dort Kultur vom konsequenten Blick auf Kunden gestaltet und verändert. Die Diskussion nimmt Fahrt auf.

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